Kiefernadeltinktur

Neben den Kiefernadelbädern kann man zur Unterstützung der Kur auch noch täglich 2- oder 3 mal 4 Tropfen Kiefernadeltinktur nehmen. Man bereitet dieselbe, indem man 3 Teile junge Kiefernadeln Zerquetscht, sie mit Weingeist übergießt, etwa mit 10 – 12 Teilen, 14 Tage stehen lässt, dann durchpresst und durchseiht. In der Homöopathie wird die aus dem frischen Saft der jungen Frühlingstriebe bereitete Tinktur innerlich und zum Einreiben in das Kreuz zur Heilung skrophulöser Zustände, vorzüglich bei Kindern empfohlen.
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Kiefernadelbäder

Bei Ausschlägen jeder Art, bei Skropheln, beim Schwund der Glieder, und der Abzehrung der Kinder wirken Kiefernadelbäder vortrefflich. Man siedet zu diesem Zwecke 500 – 1500 g Kiefernadeln in 2 – 3 Liter Wasser in einem wohlzugedeckten Gefäss, und gießt diesen Absud in’s warme Badwasser, das am besten eine Wärme von 26° Reaumur haben soll, und in dem der Kranke anfangs nur 10 Minuten, später immer etwas länger, ja nie aber über eine halbe Stunde bleiben soll. Wo es sich um Skropheln, um Gicht, um hartnäckigen Rheumatismus, um Flechten u. dgl. handelt, sind diese Bäder vorzüglich.
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Isländische Moos-Schokolade

Die mit einem Zusatz von Isländischem-Moos und Salep- oder arabischem Gummi bereitete Isländische-Moos-Schokolade gehört noch unter die pharmazeutischen Mittel, ebenso das aus Kakaobohnen oder einfacher Schokolade, mit Reispulver, Zucker und Zimt dargestellte, zusammengesetzte Kakaopulver oder Reiskontant.
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