Kartoffel-Wickel

Anwendungsgebiet: Halsschmerzen

Zubereitung: Kartoffeln wie Pellkartoffeln kochen, zerstampfen, auf ein Tuch legen. Etwas auskühlen lassen, um den Hals legen. Mit Wollschal festmachen.
Wirkung: Wärme lindert Schluckprobleme.

Gesunde Leber, gesunder Körper

Die Leber ist unser körpereigenes Entgiftungslabor. Tagtäglich schützt sie uns vor negativen Einflüssen von innen und außen. Ihr Zustand wirkt sich auf den gesamten Organismus aus. In „Die heilsame Leber- und Gallenreinigung“ (Knaur MensSana) zeigt der erfahrene Heilpraktiker Joachim Bernd Vollmer, wie man gezielt und gleichzeitig schonend das System Leber und Galle entgiftet.

Die zentralen Stoffwechselorgane sind vielen Belastungen ausgesetzt: Alkohol, schlechte Ernährung, chronische Erkrankungen und Stress strapazieren sie. Mögliche Folgen sind Müdigkeit, Übelkeit, Depressionen, Migräne, Schlafstörungen oder hohe Cholesterinwerte. Vollmer, Spezialist für Naturheilkunde, beschreibt in seinem Buch anschaulich die Funktionsweise von Leber, Galle und Darm und erklärt, wie Störungen entstehen. Den Schwerpunkt bilden die eigens vom Autor entwickelten Methoden zur Reinigung der Organe: Die Vorschläge reichen von Ernährungstipps bis hin zu typenbezogenen Homöotherapieformen und effektiven Begleittherapien, wie etwa Entspannungs- und Bewegungsübungen oder Kräuterbädern. Nicht zuletzt regen vielfältige Rezeptvorschläge an, selbst aktiv zu werden.

Vollmers neuestes Buch bietet eine innovative und zugleich individuelle Heilkur. Der Autor gibt praktische Hilfe zur Selbsthilfe und legt dar, wie man Leber und Galle – und so dem gesamten Körper – ganzheitlich Gutes tut.

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„Vom Waldparfüm zur Kräuterwette“

Weiterbildung für Erzieher/ innen, Grund- und Förderschullehrer/ innen und interessierte Erwachsene mit Vorkenntnissen

Pflanzenpädagogik: „Vom Waldparfüm zur Kräuterwette“

Für Kinder und Erwachsene steht meistens die Tierwelt beim Entdecken der Natur im Vordergrund. Dabei können auch Pflanzenkenntnisse spannend vermittelt werden. In dieser Weiterbildung werden Methoden aufgezeigt, Kinder spielerisch mit der heimischen Flora vertraut zu machen und sie für Botanik zu begeistern. Pflanzen lassen sich nämlich vielfältig verwenden: Als Mahlzeit, Malstift, Magenmittel, Kunstwerk, Rätsel, Foto-, Mathematik- oder Sammelobjekt, Färbemittel, Parfümgrundlage oder Naturverkleidung – um nur einige Beispiele zu nennen.

Termine, Anmeldung, Kosten .. siehe hier: www.naturpaedagogik-bs.de

Link-Tipp am Morgen: Extrakt des Japanischen Rosinenbaum hebt Wirkung von Alkohol auf

Dem Alkohol seine Wirkung nehmen – dies könnte ein Medikament leisten, dem Wissenschaftler der University of California in Los Angeles auf der Spur sind. Laut den Forschern um Jing Liang wurden damit behandelte Ratten kaum betrunken, litten weniger unter einem Kater und verloren ihre Lust am Alkohol selbst dann, wenn sie vorher süchtig gemacht wurden.

Bei der Substanz handelt es sich um das Flavonoid Dihydromyricetin (DHM). Es wird aus dem Japanischen Rosinenbaum (Hovenia dulcis) gewonnen, dessen Extrakte in der chinesischen Naturheilkunde schon seit Jahrhunderten als Mittel gegen Rausch und Kater empfohlen werden. Bereits geringe Dosen führten im Experiment die gewünschte Wirkung herbei.

Quelle: Spektrum.de

Ölwickel

Anwendungsgebiet: fester Husten
Zubereitung: Watte am Stück kaufen, Brustumfang abmessen, Watte passend schneiden. 5 EL Olivenöl erhitzen, auf die Watte träufeln, dann auf die Brust legen. Enges, altes Unterhemd darüber ziehen. Über Nacht einwirken lassen.
Wirkung: Durchwärmend und krampflösend.

„Voodoo ist keine Hexerei“

Heute am 10. Januar feiert Benin seine traditionellen Religionen. Zu diesem Anlass gibt es auf Deutschlandradio Kultur ein sehr interessantes Hörspiel. Hier ein kurzer Textauszug:

Voodoo ist keine Hexerei
Am 10. Januar feiert Benin seine traditionellen Religionen
Von Frank Kaspar
Bei Voodoo denken Mitteleuropäer an Puppen, in die mit Nadeln gestochen wird. In dem afrikanischen Land Benin aber ist Voodoo aber ein wichtiger Teil des spirituellen Erbes – und in der Heilkunst, alltäglichen Ritualen und der Weltsicht vieler Menschen noch höchst lebendig.

Quelle 1: Text zur Sendung
Quelle 2: Hörspiel

Kneipp-Verein Ochsenhausen Vortrag: „Kneipp Wickel, Auflagen, Heilkräuter und Fußbäder“ am 16.01.2012

Am 16.01.2012 findet im Kreiskrankenhaus in Ochsenhausen im Allgäu ein Vortrag zum Thema „Gesundheit selbst in die Hand nehmen“ statt.

Unsere Großmütter konnten den Familien oft mit einfachen Mitteln helfen. Sie wussten noch um die Kräfte der Medizin aus dem Kräutergarten der Natur und wendeten sie in vielfältiger Weise als Inhalation, Tee, Wickel, Umschlag oder Fußbad an. Wie wird es gemacht und wann wird was angewendet zeigt Heilpraktikerin und Heilpflanzentherapeutin Christa Russ.

Kosten 7.- EUR, Kneippmitglieder 6,- EUR

Anmeldung:

Christa Russ
Fachkrankenschwester, Heilpraktikerin
Obere Gewendhalde 23
88430 Rot an der Rot
Tel.: (08395) 1853

Heilpflanze des Jahres 2012: Kolloquinte

Gestern haben wir Süßholz – die Arzneipflanze des Jahres 2012 – vorgestellt. Heute stellen wir Ihnen die Heilpflanze des Jahres 2012 vor: Kolloquinte.

Die „Heilpflanze des Jahres“ wird seit 2003 von dem „Verein zur Förderung der naturgemäßen Heilweise nach Theophrastus Bombastus von Hohenheim, gen. Paracelsus e.V., kurz: NHV Theophrastus“ ausgerufen.

Die Heilpflanze des Jahres 2012 ist die in Nordafrika heimische Koloquinte (Citrullus colocynthis) und wurde in einem feierlichen Rahmen bereits am 7. Juni 2011 in Oberlausitz im Kloster St. Marienstern präsentiert.

In der Pressemitteilung des NHV Theophrastus heißt es:

„Die Jury des NHV Theophrastus begründete die Entscheidung unter anderem mit dem bisher viel zu wenig bekannten Heilungspotential. Gerade in Zeiten der Zivilisationskrankheiten sei die verdauungsfördernde, entgiftende und leberstärkende Wirkung der Heilpflanze von besonderer Bedeutung: „Die Koloquinte ist ein Kleinod in der Behandlung von Verdauungsproblemen.“ Die Jury erhofft sich außerdem perspektivisch „neue wissenschaftliche Forschungsansätze“.“

Um es mit einem Zitat von Paracelsus auf den Punkt zu bringen:

„Wer der Coloquint frißt, der muß zum Stuhl.“

Weiterführende Links: