Buch-Tipp: Alles über Heilpflanzen – aktualisierte Auflage

Seit 2011 gibt es eine aktualisierte Auflage des Buches „Alles über Heilpflanzen: erkennen, anwenden und gesund bleiben“. Die Heilkraft der Natur – Von der renommierten Heilpraktikerin und Gründerin der Freiburger Heilpflanzenschule Ursel Bühring – Beschwerden natürlich behandeln: Welche Heilpflanze hilft wogegen? – Die schönsten Heilpflanzengärten Lernen Sie die wichtigsten Heilpflanzen mit Ihren Inhaltsstoffen und Wirkungen auf die Gesundheit kennen. Erfahren Sie alles über die richtige Zubereitung von Heiltees, Salben und Cremes sowie die Anwendung von Packungen, Auflagen und Wickeln. Zahlreiche Rezepte zum Selbermachen helfen gegen viele Beschwerden.

Vom Buchrücken:

  • Gesund bleiben und werden mit Heilpflanzen
  • Die 71 wichtigsten Heilpflanzen in Porträts beschrieben: Geschichte, traditionelle Heilkunde, Botanik, Inhaltsstoffe, heutige medizinische Anwendungen nach Gesichtspunkten der modernen Naturheilkunde
  • Praxisgrundlagen für Heilpflanzenanwendungen umfassend und verständlich erklärt: die richtige Zubereitung von Heiltees, Herstellung von Salben und Cremes, fachgerechte Anwendung von Packungen, Auflagen und Wickeln, Inhaltsstoffe der Heilpflanzen und ihre Wirkungen
  • Krankheitsbeschwerden natürlich behandeln: Welche Heilpflanze bewährt sich bei welchen Beschwerden, welche naturheilkundlichen Tipps runden die Therapie ab?
  • Praktischen Anwendungsmöglichkeiten
  • Tipps und Tricks

Die Autorin Ursel Bühring ist Heilpraktikerin, Krankenschwester, Naturpädagogin, Phytotherapeutin, außerdem Gründerin und Leiterin der Freiburger Heilpflanzenschule. Sie ist renommierte Autorin von Heilpflanzenartikeln in Fachzeitschriften und Fachbüchern.

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10. Gersfelder Gesundheitstage am 12. und 13. Mai 2012

Unter dem Motto „Gesundheit ein ganzes Leben lang“ findem am 12. und 13. Mai 2012 wieder die „Gersfelder Gesundheitstage“ statt. Die Besucher können sich auf prominente Redner und interessante Vorträge freuen. Unter anderen wird Dr. Harald Schmid, ehemals einer der besten 400m-Hürdenläufer der Welt erwartet. Der fünfmalige Europameister und zwölfmalige Deutsche Meister wird am Samstag, 12. Mai 2012 zum Thema „Leben in Balance“ sprechen.

Weitere Informationen erhalten Sie hier …

Thymianöl-Bad

Anwendungsgebiet: Erkältung
Zubereitung: Man beginnt mit einer Wassertemperatur von 35 Grad und steigert die Temperatur durch Zulaufen von heißem Wasser auf mindestens 38 bis 42 Grad. Ins Wasser werden etwa 30 ml Thymianöl (Apotheke) gegeben. 20 Min. baden. Danach 15 bis 30 Min. ruhen und heiße Getränke (wie Lindenblütentee) zu sich nehmen.
Wirkung: Wirkt antiseptisch und Schleim lösend, sehr schweißtreibend.

Buch-Tipp: Gewürzdrogen: Ein Handbuch der Gewürze, Gewürzkräuter, Gewürzmischungen und ihrer ätherischen Öle

Nachdem wir Ihnen gestern ein Buch über „Teedrogen und Phytopharmaka“ vorgestellt haben, stellen wir Ihnen heute wunderschönes Buch über die Welt der Gewürze vor:

Kurzbeschreibung:

Wie die Würze, so der Braten, weiß der Volksmund. Und außerdem sind Gewürze gesund, z.B. weil sie die Verdauung fördern, den Kreislauf beleben oder einfach für ein körperliches Wohlgefühl sorgen.

Der Autor führt den Leser in die faszinierende Welt der Gewürze. Vom stinkenden Asant über teuflisch scharfe Chillies und kostbaren Safran bis zum duftenden Zimt beschreibt er 300 Pflanzen und die daraus gewonnenen Gewürze aus naturwissenschaftlicher Sicht. 84 Gewürzdrogen stellt er ausführlich vor und nimmt u.a. deren Anbau, Gewinnung, Inhaltsstoffe, Eigenschaften, Wikungen und Verwendung in Küche und Medizin ins Visier.

Die Leser lassen sich von der Vielfalt der Gewürze und ihren Anwendungen begeistern – mit dem umfassendsten Werk, das bisher in deutscher Sprache darüber geschrieben wurde.

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Hör-Tipp: Naturheilkunde im Blumenbeet – Homöopathie für Pflanzen

„Similia similibus curentur“ – Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden, so heißt der Leitspruch der Homöopathie, einer Behandlungsmethode der Alternativmedizin, der viele vertrauen. Nicht nur Menschen und Tiere, auch Pflanzen sollen durch Homöopathie oder andere Therapierichtungen gesunden. Ob da was dran ist, verrät die Bayern 1-Pflanzenexpertin Karin Greiner.

Alten Heilpflanzen neu begegnen

Zur Heilpflanzenpflanzenkunde lädt die Biologischen Station Zwillbrock (D-48691 Vreden) jetzt wieder zu einem weiteren Kurs ein. Am Montag, 23. Januar 2012, 14.30 Uhr wird die zertifizierte Heilpflanzenexpertin Silke Rath in einem Fortsetzungskurs in der Biologischen Station Zwillbrock einen ausführlichen Überblick mit einem großen Praxisteil geben.

Mehr über die Kursinhalte erfahren Sie hier …

Buch-Tipp: Teedrogen und Phytopharmaka – Ein Handbuch für die Praxis auf wissenschaftlicher Grundlage

Das Buch enthält wissenschaftlich fundierte Angaben über Inhaltsstoffe, Indikationen und Prüfung von 191 Drogen, die als Teedrogen oder zur Herstellung von Phytopharmaka verwendet werden. Sowohl die Indikationsangaben der Kommission E als auch die Texte der Standardzulassungen sind wiedergegeben.

Der Leser findet Hinweise auf Synonyme, Herkunft der Drogen und ihrer Stammpflanzen, auf Verfälschungen und eventuelle Nebenwirkungen.

Im allgemeinen Teil wird auf Fragen der Teepräparate, der Teebereitung, der Aufbewahrung und Haltbarkeit, der mikrobiellen Kontamination und der Belastung durch Umweltchemikalien und radioaktive Stoffe sowie auf Besonderheiten der Phytopharmaka eingegangen.

Für Wissenschaft-Online schreibt Christoph Schmitt:

„Die ursprüngliche Idee für den „Wichtl“ kam 1984 aus dem Apothekeralltag, wo Patienten im Zuge der steigenden Nachfrage nach pflanzlichen Zubereitungen ihren Wunsch nach einem Tee immer öfter so äußerten: „Sie wissen doch, welcher am besten ist.“

Seither trägt das Werk in der mittlerweile vierten Auflage den neusten Erkenntnissen Rechnung und leistet einen wichtigen Beitrag, die Therapie mit pflanzlichen Zubereitungen auf eine rationelle wissenschaftliche Basis zu stellen. Als prominentestes Beispiel dafür, wie sehr die Kenntnis über Wirkungen und auch Nebenwirkungen in diesen Bereichen über die letzten Jahre zugenommen hat, dient sicherlich das Johanneskraut: Galt es früher noch als völlig nebenwirkungsfrei, sind heute zahlreiche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln bekannt, die auf der Induktion von Leberenzymen beruhen.

Am bewährten Aufbau des Buches hat der Herausgeber auch diesmal nicht gerüttelt. So wird der Leser im allgemeinen Teil zunächst mit Grundlagen von Teezubereitungen, Phytopharmaka und den erforderlichen Qualitätskontrollen vertraut gemacht.

Das Herzstück bilden die Drogen-Monographien, welche in der neusten Auflage um weitere 19 auf mittlerweile satte 210 aufgestockt und umfassend aktualisiert wurden. Eingeleitet wird eine solche Monographie stets von Farbaufnahmen, welche die geschnittene Droge im Original beziehungsweise vergrößert, sowie die Stammpflanze zeigen – der Erklärungstext weist dazu auf alle zur Identifikation nötigen makroskopischen Merkmale hin.

Weiterhin folgen detaillierte Angaben zu Herkunft, Synonymen, Inhaltsstoffen, Indikationen, Teezubereitung, verfügbaren Phytopharmaka, mikroskopischen Merkmalen, Prüfung auf mögliche Verfälschungen, Wirkungen und Nebenwirkungen.

Hinzu kommen zahlreiche Photos etwa der unter dem Mikroskop erkennbaren Strukturen oder von entwickelten DC-Platten in Originalgröße, denen in der Qualitätskontrolle eine große Bedeutung zukommen. Für den Chemiker sind die Strukturformeln der einzelnen Inhaltsstoffe von besonderem Interesse. Abgerundet wird jede Monographie von einer umfangreichen Sammlung aktueller Literaturzitate.

Premiere feiern die so genannten „Kurzmonographien“, welche in einem eigenen Abschnitt zusammengefasst werden. Zu ihnen zählen Drogen, die zwar 2001 neu in das Europäische Arzneibuch aufgenommen wurden, denen aber in Mitteleuropa bislang nur eine geringe Bedeutung zukommt. Abgerundet wird das Buch durch das Indikations-Verzeichnis, in dem die Drogen Anwendungsgebieten zugeordnet werden, und einem deutsch-lateinischen Register.

Mit seinen rund 700 Seiten nimmt das Buch dabei schon fast Lexikoncharakter an, was auch daran liegt, dass sich der Herausgeber nicht zu einer Streichung eigentlich obsoleter Drogen durchringen konnte, weil solche Informationen anderswo sonst kaum noch zu finden sind. Der Wichtl ist und bleibt deshalb ein unverzichtbares Handbuch für phytopharmazeutisch interessierte Apotheker und für Ärzte – sein logischer Aufbau, glasklares Layout, und konkurrenzloser Umfang sprechen für sich. Auch Studenten und interessierten Laien kann man das Buch als Nachschlagewerk empfehlen, allerdings bieten sich diesen angesichts des hohen Preises von knapp 120 Euro sicherlich auch günstigere Alternativen an.“

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